Aktionswochen

gegen

Antisemitismus

Bremen 2026

September

3

Geschichte Erinnern. Die Shoa in Comics
Eine Ausstellung mit Bahoe Books
Raum 404 · Nicolaistraße 34/36 · 28195 Bremen
 

Ausstellung
03.09.2026 – 03.10.2026

Auch an der Comicwelt zieht die Gesellschaftliche Entwicklung nicht spurlos vorüber. Der 7. Oktober und der sich immer schamloser öffentlich zeigende Antisemitismus hat uns dazu bewogen, uns mit dem Blick der Comicwelt auf die Shoa zu beschäftigen. Der Verlag bahoe books aus Wien hat innerhalb seiner Ausrichtung auf historische und gesellschaftspolitische Comics einen Schwerpunkt auf Comics zu jüdischer Kultur und zum Holocaust. Wir freuen uns daher eine Auswahl der Comics dem Bremer Publikum im Raum404 präsentieren zu können.

Mit dieser Ausstellung verknüpfen wir von Kulturnetz e.V. unsere Expertise im Bereich Comics mit einer Positionierung in der aktuellen gesellschaftlichen Situation. Die Ausstellung beleuchtet Comics als künstlerisches Genre, nimmt Comics aber auch als Ort wahr, an dem und in dem gesellschaftlich relevante Diskussionen geführt werden. Wir betrachten einerseits das Genre an sich und nehmen und die genreinternen Entwicklungen und Fragen in den Blick. Auf der anderen Seite sehen wir das Genre Comic als narratives Medium. Damit ist es Teil des diskursiven Raums, in dem es um die Inhalte geht. Die präsentierten Comics beschäftigen sich mit der Geschichte des Holocaust und liefern damit einen Mosaikstein für die Geschichte des Staats Israel und seiner Entstehung. Sie erhellen aber auch den Hintergrund für jüdisches Leben in Deutschland und Europa. Zudem zeigen sie Mechanismen des Antisemitismus, die für das Verständnis der heutigen Situation nützlich sein können.

Eine Veranstaltung von Kulturnetz e.V.

10

Die Kinder von Buchenwald
Werkstattgespräch • 19:00 Uhr
Logbuch · Vegesacker Straße 1 · 28195 Bremen
 

Nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald im April 1945 stehen mehr als tausend jüdische Kinder vor einer ungewissen Zukunft. Sie haben auf wundersame Weise überlebt, doch die meisten sind Waisen. Eine internationale Hilfsaktion unter der Leitung des Œuvre de Secours aux Enfants nimmt sich ihrer an und versucht, ihnen Halt zu geben.

Im Juni 1945 finden 426 von ihnen für einen Sommer Zuflucht in der Normandie. Viele sind krank, traumatisiert und heimatlos. Ärzte, Pädagogen und Sozialarbeiter begleiten sie, helfen ihnen, neue Kraft zu schöpfen und Schritt für Schritt wieder Freude am Leben zu entdecken.

Auf Grundlage der Erinnerungen der Überlebenden erzählt die Historikerin Dominique Missika in dieser Graphic Novel die bewegende Geschichte der Kinder von Buchenwald.

Anais Depommier (FR), Moderation Prof. Karen Struve (Universität Bremen)

Eine Veranstaltung von Kulturnetz e.V.

15

Antisemitismus und die Shoa – Comics in der Präventions- und Erinnerungsarbeit
Vortrag • 18:00 Uhr
Raum 404 · Nicolaistraße 34/36 · 28195 Bremen
 
Dr. Andrea Köhler (KZ Gedenkstätten Neuengamme), Moderation: Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Eine Veranstaltung von Kulturnetz e.V.

26

Ernst Fraenkel, Der Doppelstaat
Wochenendseminar • 02:00 Uhr
Infoladen Bremen · St. Pauli-Str 10-12 · 28203 Bremen
 

Der Doppelstaat von Ernst Fraenkel ist ein besonderes Werk, da es die einzige umfangreiche zeitgenössische Studie über die nationalsozialistische Herrschaft darstellt, die nicht aus der Distanz des Exils verfasst wurde. 1933 untersagten das nationalsozialistische Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums und andere Gesetze Menschen jüdischer Herkunft und Mitgliedern linker Organisationen die Ausübung ihrer Berufe. Aufgrund einer Sonderregelung, die seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg betraf, konnte Fraenkel dennoch als Jude und Sozialdemokrat als einer von Wenigen weiter als Anwalt arbeiten. Er nutzte seine Prozessbeobachtungen und die Lektüre nationalsozialistischer Rechtsschriften, um eine detaillierte Analyse von Staat und Recht im Nationalsozialismus zu erarbeiten. Nach seiner Emigration veröffentlichte er in den USA 1941 The Dual State. Das Buch wurde nach seinem Erscheinen im englischsprachigen Raum durchweg positiv besprochen, in Deutschland wurde Fraenkels Der Doppelstaat hingegen lange kaum registriert. Erst 1974 erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache.

Die nationalsozialistische Herrschaft unterteilte sich nach Fraenkel in zwei zentrale Bereiche: Normenstaat und Maßnahmenstaat. Im Normenstaat galt die Herrschaft des Rechts, wodurch das Funktionieren der kapitalistischen Ökonomie und das Recht auf Eigentum garantiert wurde. Im Maßnahmenstaat hingegen setzen die herrschenden nationalsozialistischen Eliten ihre Interessen mit Gewalt und Willkür durch. Die Parole „Recht ist, was dem deutschen Volke nützt" drückte Fraenkel zufolge die nationalsozialistische Ablehnung abstrakter und allgemeiner gültiger Rechtsprinzipien zugunsten eines exklusiven Rechtsverständnisses aus, das nur für die deutsche Volksgemeinschaft Gültigkeit besaß. Durch den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus der normenstaatlichen Sphäre des Rechts versuchte das nationalsozialistische Regime die deutsche Gesellschaft gewaltsam zu homogenisieren und damit ihr Ideal der Volksgemeinschaft zu realisieren.

Mit dem Seminar soll ein Überblick über die zentralen Thesen von Fraenkels Studie gegeben und diese mit zeitgenössischen linken Faschismusinterpretationen verglichen werden. Zudem soll diskutiert werden, inwiefern seine Analysen auch einen Beitrag für ein besseres Verständnis aktueller autoritärer Tendenzen liefern können. Es werden gemeinsam Textausschnitte gelesen und diskutiert.

Moritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi), Materialistische Staatskritik. Eine Einführung, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII, Berlin/Bremen 2010-2024.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative

Oktober

3

Deutschland? Nie wieder!
36 Jahre Kritik der wiedervereinigten deutschen Zustände • 17:30 Uhr
Altes Sportamt · Auf dem Peterswerder 44 · Bremen
 

„Nie wieder Deutschland!" – unter dieser Parole mobilisierten Gruppen wie die Radikale Linke 1990 gegen die deutsche Wiedervereinigung. Massenhafte Begeisterung über die nationale Einheit, rechte Gewalt auf den Straßen, massive Einschränkung des Asylrechts, Abbau des Sozialstaats, militärische Aufrüstung (und spätere deutsche Kriegsbeteiligung) weckten Befürchtungen vor einem wachsenden Nationalismus und einem drohenden „vierten Reich". Diskussionen um die nationalsozialistische Vergangenheit, Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wurden neu geführt und stellten nicht wenige bisherige linke Gewissheiten in Frage. Was waren wichtige Ereignisse für die Entstehung einer antinationalen und antideutschen Linken? Was ist seit dem Mauerfall passiert? Welche Einschätzungen haben sich bewahrheitet, was waren Fehleinschätzungen? Was heißt antinationale Kritik an Deutschland heute? Thomas Ebermann stellt die Diskussionen der frühen 1990er Jahre vor und skizziert die Entwicklung der antinationalen Linken bis heute.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet abends im alten Sportamt eine Party mit Konzert gegen die diesjährigen Einheitsfeierlichkeiten in Bremen statt. Mehr Informationen zum Partyprogramm folgen.

Thomas Ebermann ist Autor, Publizist und Dramaturg. 1990 war er mit der Radikalen Linken an der Demonstration und dem Kongress mit dem Motto „Deutschland? Nie wieder!" beteiligt. In den vergangenen Jahren hat er zusammen mit Thorsten Mense und Florian Thamer die beiden Bühnenaufführungen „Heimat – Eine Besichtigung des Grauens" und „Normal – Besichtigung eines Wahns" in Bremen präsentiert. Zuletzt veröffentlicht: „Störung im Betriebsablauf: Systemirrelevante Betrachtungen zur Pandemie", Hamburg 2021.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe

22

Antisemitismus. Ideologie, Erscheinungsformen und Funktion
Vortrag und Diskussion • 19:00 Uhr
Kulturzentrum Kukoon · Buntentorsteinweg 29 · 28201 Bremen
 

Judenfeindliche Graffiti an Hauswänden, Schändungen jüdischer Friedhöfe, Angriffe auf Synagogen, Beleidigungen, körperliche Gewalt bis hin zum bewaffneten Terroranschlag wie am 9. Oktober 2019 in Halle: Antisemitismus ist Teil des deutschen Alltags. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ist der Judenhass nicht weniger geworden. Ganz im Gegenteil, antisemitische Vorfälle haben in Deutschland enorm zugenommen. Die Erscheinungsformen des Antisemitismus sind vielfältig. Er manifestiert sich als offener Hass auf Jüdinnen und Juden, aber auch in subtileren Formen wie in Karikaturen mit antijüdischen Klischees, als Element von Verschwörungstheorien oder als „Israelkritik". Ob eine Äußerung oder eine Darstellung antisemitisch ist, ist häufig umstritten, insbesondere dann, wenn sie von Menschen stammen, die nicht der rechten oder neonazistischen Szene angehören. Antisemitische Einstellungen sind aber nicht nur ein Phänomen in der politischen Rechten, sondern finden sich in einem breiten politischen Spektrum und in allen gesellschaftlichen Schichten. Antisemitismus ist mehr als ein Vorurteil. Er dient als Welterklärungsmodell, das die Jüdinnen und Juden für gesellschaftliche Probleme und politische Konflikte verantwortlich macht. In dem Einführungsvortrag werden aktuelle und historische Erscheinungsformen des Antisemitismus thematisiert und diskutiert, welche gesellschaftliche Funktion der Antisemitismus in der Moderne einnimmt.

Nina Rabuza forscht zu Kritischer Theorie, dem gesellschaftlichen Umgang mit dem Nationalsozialismus und zu Antisemitismus. 2023 ist ihr Buch Verräumlichte Erinnerung. Die Grenzen der Darstellung nationalsozialistischer Gewalt am Modell der KZ-Gedenkstätte Dachau erschienen.

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der dem Jungen Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bremen und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.

November

15

Stadtrundgang zur Geschichte des 09.11.1938 in Bremen
Stadtrundgang • 12:00 Uhr
Startpunkt: Ecke Obernstraße/Sögestraße in der Bremer Innenstadt
 

Bei diesem Stadtrundgang geht es um den 9.11.1938 in Bremen, sowie um seine Vor- und Nachgeschichte. Gezeigt wird die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Bremen und die Spuren, die sie in dieser Stadt hinterlassen hat. Wir werden Orte ihrer Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus aufsuchen, die mit dem 9.11. nur ihren vorläufigen Höhepunkt nahm. Ein Thema werden auch die Täter sein, ihre Planungen, ihr Vorgehen und ihre weitgehende Straffreiheit nach Ende des Nationalsozialismus.

Wanda Wybornia

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen, Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.

26

Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870–1950)
Buchvorstellung und Diskussion • 19:00 Uhr
Kulturzentrum Kukoon · Buntentorsteinweg 29 · 28201 Bremen
 

Auf seiner Suche nach dem gesellschaftlichen Ursprung des damals noch arabisch-israelischen Konflikts geht Georges Bensoussan bis in die Zeit vor der ersten Alija zurück. Seine historische Untersuchung erschien 2023 in Frankreich. Erbetrachtet einen historischen Abschnitt, der sich vom Jahr 1870 bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs und den ersten Waffenstillstandsabkommen Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten 1949 erstreckt. Er zeigt dabei, dass der alte Jischuv bereits vor der Einwanderung osteuropäischer Zionist*innen den Kern einer von Europa inspirierten Nationalbewegung bildet. Während sich für die dortigen Jüdinnen und Juden schon früh der Weg hin zu einer modernen Gesellschaft mit entsprechenden Institutionen und Organisationen abzeichne, seidie überwiegende Mehrheit der arabischen Bevölkerung durch die clanbasierte und durch Tradition und Religion gebundene Herrschaft in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gehemmt. Schon bald stünden sich nach Bensoussan zwei kulturell und gesellschaftlich deutlich differierende Gesellschaften bis zur offenen Feindschaft gegenüber. Bensoussan argumentiert, dass sich die Dynamik des arabisch-israelischen Konflikts nur mit einer Vorstellung von gesellschaftlichem Fortschritt verstehen lässt – viel besser als die üblichen Erklärungsmodelle wie Nationalismus, Imperialismus, Kolonialismus. Der Übersetzer Alex Carstiuc stellt die Thesen des Buches vor und gibt einen Überblick über die Rezeption.

Georges Bensoussan, geboren 1952 in Ahfir, stammt aus einer alteingesessenen jüdischen Familie in Marokko, die nach Frankreich auswandern musste. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Revue d'histoire de la Shoah und verantwortlich für die Publikationen des Mémorial de la Shoah hin Paris. Als Historiker hat er sich mit zahlreichen Werken zur Geschichte der Shoah, des Zionismus und der Jüdinnen und Juden in der arabischen Welt international einen Namen gemacht. Auf Deutsch liegt bisher lediglich der Band Die Juden der arabischen Welt. Die verbotene Frage (2019) vor.

Alex Carstiuc ist Historiker, Herausgeber und Mitübersetzer der Memoiren Léon Poliakovs. Er übersetzte Annette Wieviorkas Werk _1945. Als die Amerikaner die Lager entdeckten (Edition Tiamat Herbst 2021)._ Mit Jonas Empen Übersetzung von Georges Bensoussan: Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950).

Alex Carstiuc

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit dem Jungen Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bremen, der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.

Dezember

5

Moishe Postone, Antisemitismus und Nationalsozialismus
Wochenendseminar
Infoladen · St. Pauli-Str 10-12 · 28203 Bremen
 

Moishe Postones Aufsatz Antisemitismus und Nationalsozialismus umfasst zwar lediglich 30 Seiten, lieferte aber wichtigere Impulse für linke Debatten als unzählige Bücher und Studien. Postones Text bietet eine neue Interpretation von Antisemitismus, Antikapitalismus und Nationalsozialismus. Er kritisiert eine verbreitete linke Interpretation der nationalsozialistischen Herrschaft als simplen Ausdruck von Klassenherrschaft und Antikommunismus und betont die zentrale Rolle des Antisemitismus und der Vernichtung des europäischen Judentums für ein Verständnis des Nationalsozialismus. Antisemitismus interpretiert er im Kontrast zu verbreiteten linken Auffassungen nicht als Variante des Rassismus, sondern als Ausdruck eines reaktionären Antikapitalismus. Postones Thesen liefern wichtige Anregungen für eine kritische Analyse von Nationalsozialismus und Antisemitismus, aber auch von antiemanzipatorischen Formen des Antikapitalismus und eines Antisemitismus von links – sowohl historisch wie aktuell. Im Seminar wird der Aufsatz gemeinsam gelesen und diskutiert. Zur besseren Einordnung des Textes wird es ergänzende Exkurse zu folgenden Themen geben: Linke Faschismustheorien und Analysen des Nationalsozialismus; Antisemitismus und Antizionismus; Geschichte der Neuen Linken; Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx.

Moritz Zeiler hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist Mitglied der Gruppe associazione delle talpe. Veröffentlichungen: Das Klima des Kapitals. Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik, Berlin 2022 (Herausgabe mit Valeria Bruschi), Materialistische Staatskritik. Eine Einführung, Stuttgart 2017 sowie zusammen mit associazione delle talpe Herausgabe der Textsammlungen Staatsfragen. Einführungen in die materialistische Staatskritik, Berlin 2009 sowie Maulwurfsarbeit I-VII, Berlin/Bremen 2010- 2024.

Moritz Zeiler

Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen, Partnerschaft für Demokratie Bremen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Bremen.

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